Biennale intim

Gastautor Mareike Möllenbeck über die Biennale in Venedig

Viva Italia!

artikel

Ein  Erfahrungsstreifzug in den Süden,

anlässlich des Empfangs der 53. Internationalen

Kunstausstellung der Biennale von Venedig.

Es war Mittwochabend(3. 05.09), als ich

am Flughafen Köln/Bonn zusammenfanden, um bei dem Empfang

der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland

Service zu leisten. Wir durften mit dabei sein!

Schnell waren wir im kulinarischen Lande Italien- ein Land, dass seit vielen Jahrzehnten die klassische, schier unerschöpfte Region von Bildungs- und Urlaubsreisen ist.

Ein Highlight ist die Biennale von Venedig, wo sich Künstler, Kunstinteressierte, Wissenschaftler etc zusammentreffen um die Kunst zu würdigen. Jedes Land ist dort mit einem ausgewählten Künstler präsent. Unter dem diesjährigen Motto „Weltenmachten“ war es Liam Gillicks, der Deutschland auf der weltweit wichtigsten Kunstschau vertrat.

Alle Länder geben einen Empfang, wo mehrer hundert geladene Gäste sich zusammenfinden und wir aus dem Rheinland durften den Service dieses Ereignisses übernehmen.

Die Location war einzigartig. Im deutschen Studienzentrum, dessen Sitz im alt romantisch, edlen Palast Barbarige ist, begrüßte Deutschland seine Gäste unter andrem den Staatsminister im Bundeskanzleramt Herr Neumann. Der Palast ist eine interspezifische Einrichtung, die Forschungen zu Venedig und den ehemaligen venezanisch verwalteten Gebieten fördert; gleichzeitig ist es eine singuläre Begegnungsstätte  für einen Dialog zwischen Wissenschaft und Kunst. Nicht das dies schon genug Flair mit sich bringt, fand der Empfang auch noch draußen in der Abenddämmerung auf der wunderschönen alt- romantischen Terrasse statt, wovon man den direkten Blick auf den Canale Grande hat und den Anblick der berühmten Rialto Brücke genießen kann.

Für um 18:00 Uhr war geladen. Eine Stunde vorher fand noch eine Pressekonferenz im Gebäude statt. Es war eine tolle Erfahrung den Empfang mitzugestalten.

Den Gästen reichten wir Getränke und verführerische Fingerfoodköstlichkeiten. Es gab neben klassischen venezialischen Spezialitäten wie Stockfisch auch z. Bsp. Jacobsmuscheln auf Artischocken oder Rindercarpaccio in Kombination mit einer Avocatocreme. Fisch und Meeresfrüchten wurden typisch italienisch in großer Auswahl zu himmlischen Genüssen gemacht und von uns gereicht.

Die Kulisse für einen ausgelassenen Abend auf einer mit Blumen und Lichtern dekorierten Terrasse war fantastisch. Zusammen stoß man mit Prosecco an und der gute italienische Wein wurde im Abendlicht genossen. Es wurde gewitzelt, geplauscht und über die Kunst philosophiert.

Auch DIE Kunst das Leben zu genießen versteht man jenseits der Alpen.

Die ganze Veranstaltung war erfüllt von dem südländischen Charme mitten im geliebten einzigartigen Venedig- eine Ehre für uns dabei gewesen zu sein. Es war toll die Erfahrung gesammelt  zu haben, mal in einer ganz anderen Umgebung und Gästen, Service leisten zu dürfen und nicht selten wurde ich auf Bonn angesprochen. ; wir arbeiteten dort auch als Repräsentanten.

Der Freitag stand uns zur freien Verfügung. Herrlicher Sonnenschein begleitete uns, als wir durch die verwinkelten Gassen Venedigs schlenderten um die Attraktivität der alten Stadt erkundeten. Markt , Markusplatz, malerische Fassaden- alles war dabei.

Et viva Culinaria! Vom einfachen Pizzabäcker an der Ecke bis zu Edelitalienern reichte die Skala der vorzufindenen Kochkünsten. Gerade aus kulinarischer Sicht merkt man, dass aus dem Land, das seinen Stiefel weit ins Mittelmeer hinein streckt erhebliche Impulse für die europäische Kultur ausgegangen sind.

Und der kulinarische Italienhorizont reicht bei weitem weiter als nur von Pasta bis Pizza und dem weltberühmten Speiseeis. Von Antipasti und Ossobuco bis Zaboione wird aufgetischt wenn es heißt italienisch zu essen. Hinterher noch einen Digestif und da ist Grappa sicherlich nicht alles was Italien zu bieten hat. Auch mit Aperol, Cinziano oder Averna kann man das Gefühl von Piazza und Italien erleben!

Nicht ohne Grund gibt es allein 217 Restaurants in Italien, die mit Michelin- Sternen ausgezeichnet sind und das Nobelhotel Hilton in Rom ist übrigens mit drei Sternen bedacht.

Ja, Italien wird dominiert von Kochen, Kultur und Konsum.

Abends ging dann unser Flieger wieder in Richtung Heimat und zu Ende war die Exkursion, die eine der tollsten Erfahrung diese Jahr war.

http://www.youtube.com/user/BiennaleChannel

Weitere Links:
http://de.wikipedia.org/wiki/Biennale_di_Venezia
http://www.labiennale.org/en/Home.html

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