Instagram Zuhause (Photoshop, Lightroom, Apertue)

Die digitalte Bildbearbeitung hatte grob gesagt 2 Evolutionsstufen.

Die erste

…war der Einzug der digitalen Fotografie. Bilder waren nicht mehr auf Kodakplastik sondern auf Speicherkarten. Programme wie Photoshop veränderten den Look und die Arbeit von Bildern.

 

Die zweite

…Stufe sind die Smartphones. Das neue Samsung S 4 hat eine stärkere Qualität, als das was in den meisten Taschenkameras steckte. Filterprogramme, Apps wie Instagram, Hypstamatic oder Camera+, machen Retrolook, Sepia und B/W zum Standard.

 

Woran sieht man das? Private Bilder (z. B. von Hochzeiten) werden nicht 1:1 übernommen und in die eigenen vier Wände gehangen, sondern sehen aus wie aus dem Tagebuch eines Rockstars und könnte ohne Probleme in Hochglanzmagazinen veröffentlicht werden. Beim Fotografen zahlt man daher auch nicht ohne Grund 1 Stunde für das Shooting und eine Stunde für die Nachbearbeitung.

 

Ich möchte euch kurz nochmal mitnehmen und sagen wie Bildbearbeitung (grober Abriss) funktioniert um zum Titel zurückzukommen.

Zu den professionellen Bildbearbeitungsprogramen

…gehören Photoshop und Lightroom.

In Lightroom gibt es verschiedene Vorlagen für Bilder. Mit den sogenannten Voreinstellungen können Fotos verändert werden.

Das kann ganz gut passen, aber eigentlich muss (sollte) jedes Bild einzeln betrachtet werden. Selten sind Licht und Farben in einer Serie gleich.

 

SC Lightroom

 

 

„Zu Fuss“ kann in Lightroom ein Bild siziert und bearbeitet werden. Jeder Farbkanal, Schärfe, Licht und Helligkeit steht zur Bearbeitung zur Verfügung.

 

sc lightroom2

 

 

In Photoshop hingegen wird nicht das Bild als ganzes betrachtet, sondern der Fokus liegt eher, nicht zwingend, auf  jeden einzelnen Punkt (Pixel) bzw. Bildausschnitte. Natürlich können auch Bilder gesamt bearbeitet werden.

Photoshop dient in diesem Beitrag als Trittbrett um zum Thema zurückzukehren. Sogenannte „Actions“ oder „Aktionen“ fassen viele Tätigkeiten zusammen und arbeiten diese als Stapel zusammen. Diese kann man sich selbst anlegen – z.B. wenn man als Fotograf immer eine bestimmte Herangehensweise hat um ähnlich aussehende Ergebnisse zu erzielen („der eigene Look“). Das ist sehr praktisch und funktioniert für viele Tätigkeiten in Photoshop.

Das ++ ist das diese auch exportiert und auch importiert werden können. Just google it! 😉

 

sc_photoshop

 

 

 

Der Blogger und Fotograf „Caseymac Photo“  hat die bekanntesten Filter aus der mobilen Welt (aus Instagram) adaptiert.

Das heißt du kaufst für faire 5 $ / 3, 95 € vorgefertigte Aktionen und kannst die Bilder von deiner Festplatte über die Programme Photoshop, Lightroom und Aperture einen Instagram Look geben.

 

 

caseymac

 

 

Hier ist der Link zu den Bildern. Viel Spaß.

 

filter

 

 

Der größte Vorteil ist, dass Bilder nicht in ein rechteckiges raster und auf die kleine Qualität der Smartphonekamera beschränkt bleiben. Der größte Nachteil ist, dass alle Bilder gleich aussehen 😉

Beste Grüße,

Mario

weitere Vorlagen gibt es z. B. hier http://www.rebeccalily.com/products/#

Kommentar verfassen