Grüne_Hölle_Rock

PR: Stunts und Stürze. Ein subjektiver Blick auf #Grüne Hölle Rock, #ROCKAMRING und #MARTERIA. #PAULRIPKE #STR #INSTAGRAM #VIMEO

2014, das letzte Jahr Rock am Ring. 2015 ohne Ring und 2014 schon ohne mich. Leider! Ich liebe Festivals, aber dieses Jahr habe ich es nicht geschafft. Das ist nur eine schlechte Ausrede, weil ich es einrichten konnte / wollte. Grund ist, dass ich nach über zehn Jahren fast jede Band schon dort gesehen und gehört habe. Zugeben haben wir auch lange kein Sofa mehr verbrannt und die wilde Party nachts um drei haben wir im Rockzelt alleine gefeiert, weil die Pärchen früh schlafen gehen, um für den nächsten Tag fit zu sein. Es wie in einer Kantine. Es schmeckt zwar alles, aber die Gerichte wiederholen sich. Weil die Rendite stimmen muss, werden die Gerichte teurer und bei den Zutaten gespart. 2014 war mir vorher “zu viel Schnitzel”. Trotzdem würde ich sagen, dass es ein Fehler war. Marek Lieberberg und Rock am Ring verlassen den Kampf wie Helden. Sie gehen, weil die Anderen mehr Geld wollen, haben das Festival gerockt und das alles bestens bespielt. On Top gab es noch bestes Wetter. Jeder der vor Ort war hat sich sicherlich emotionalst an die Marke gekettet ohne es selbst verhindern zu können.

Ein paar Beispiele was Rock am Ring richtig gemacht hat

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  • Vorher: ein kommerzielles Festival als Kultur platziert. Perfektes Timing, perfekter Ort: Interview in der FAZ
  • Mittendrin: Die Übertragung bei einsplus. Der richtige Partner. Ich kenne einige die zuhause das Festival (versucht haben mitzu)rocken. Eine Wahnsinnsreichweite für beide Partner
  • Währenddessen: ein Tumblr, keine Werbung. Lasst Bilder sprechen, anfassbare Backstageeinblicke und macht unzensierte Social Media: Tumblr Seite

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Das Ziel ist klar – Rock am Ring so emotional aufzuladen, dass es theoretisch überall sein kann. Sogar in Gladbach.

Grüne Hölle kann aktuell nur verlieren

Ein Kommentar zum neuen Festival “Grüne Hölle Rock”. Das wird ein hartes Stück Arbeit, nicht unmöglich aber… Es reicht nicht einen Booker im Boot zu haben der bei MLk gelernt hat und Kontakte mitbringt. Da muss mer her um 29 Jahre Tradition zu übertreffen: Eine Facebook-Seite sagt mehr als Sie vielleicht will:
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  • Design: Gartenlandschaftsbaubetrieb? Dorfdisco von 2001? Vectoren? Das ist alles vorgestern.
  • Bildsprache: Wer bitte kauft den vier Herren ab, dass Sie ein “sehr sehr geiles” Festival veranstalten werden? Das Bild ist im besten Fall mit dem iPhone gemacht und könnte so auf jedem Politikertermin geschossen worden sein
  • Letzter Post am 3. Juni, heute ist der 12.. Kommunikation? Fehlanzeige.

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Grüne_Hölle_Rock

Wie es auch gehen kann – Marteria

Marteria, seines Zeichens Rapper. Rap ist nicht meine erste Wahl und ich bin weder Angler, noch Rostock-Fan.
Trotzdem würde ich jederzeit eine Karte kaufen – wenn nicht jedes Konzert ausverkauft wäre.

Aber Marteria hat:
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  • abgeliefert: Seit “lila Wolken”  schreibt er für sich, die Hosen und trinkt immer noch gemütlich sein Bier mit den Fans.
  • mit Paul Ripke einen Partner und Kumpel der ihn perfekt medial begleitet
  • nicht nur 850.000 Facebook-Fans, sondern wird fast immer abgefeiert auf seinen Social Media Präsenzen

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Er verkörpert den perfekten Feierfreund mit Superstarstatus mit dem man gerne ein Bier trinken geht und Zeit verbringen möchte. Wenn Ihr das schafft, liebe Grüne Hölle Rock, dann komme ich.

Beste Grüße,
Mario

One thought on “PR: Stunts und Stürze. Ein subjektiver Blick auf #Grüne Hölle Rock, #ROCKAMRING und #MARTERIA. #PAULRIPKE #STR #INSTAGRAM #VIMEO

  1. Grüne Hölle kann aktuell nur verlieren (Ergänzungen):
    Wenn ich die Veranstalter richtig verstehe, wollen sie mehr Metal in die Eifel bringen. Die Sympathien für Wacken scheinen bei ihnen hoch zu sein – bestimmt ist dieser Satz schon irgendwo schon gefallen – so oder so ähnlich: “Was dort mit wenig Geld bewegt wird ist enorm.” Mit ‘wenig’ Geld aber auch, viel Liebe zur Musik. Wenn die Grüne Hölle versucht in die diese Kerbe zu schlagen, legen sie sich mit der aktuell wohl stärksten Festival-Marke an, an einem Wochenende wo mit Rock am Ring / Park die zweitstärkste Marke ihre Festivals veranstaltet. Das wird ein harter Kampf. Vielleicht wäre es clever erst einmal klein anzufangen. Im ersten Jahr ein paar alte Freunde einladen, auf gute Musik und ein paar Bier. Da sagt keiner nein, und dann schaut man mal was die Freunde so wollen und überlegt sich was …

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